Genossame Trachslau

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Geschichte und Geschlechter

Genossame Trachslau

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1849 wurde die «Theilung» der «Genossenschaft Einsiedeln» ausgeführt, schriftlich festgehalten und unterschrieben.

Die Genossenschaft Trachslau erhielt gemäss «Theilungs-Instrument» (siehe unten):

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1. Pflanzland: Trachslauer Moos; 78 Jucharten (à 36 a)

2. Riedboden: im Giritzried; 25.5 Jucharten

3. Ried-Torfboden: im Waldleutenried; 19.1 Jucharten

4. Unvergriffener Torfboden:
in der Schwantenau; 27.0 Jucharten

5. Vergriffener Torfboden: auf dem Taubenmoos; 22.0 Jucharten

6. Waldboden (1.–5.Kl.):
im Loch- und Jentenenwald, im Strichenwald, am Farenrain, in der Regenegg, längs des Richters Gütern, bei und ob der Säge; 189.1 Jucharten

7. Schrotboden: Tritt, im Lochwald- und Amselschrot; 95.7 Jucharten

8. Weidboden (1. + 2. Kl.): Trachslauer Pferd- und Heimkuhallmeind, Trittschrot dem Hürlisbach entlang; 342.0 Jucharten

Gesamttotal 798.4 Jucharten

Flächenbestand: 318 ha Wald:
Allmeinden, Weiden, Wies- und Streueland, Torfboden

Anzahl der GenossenbürgerInnen:
1849: 227 Personen, 2005: 375 Personen

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Am 6. Januar 1850 begannen erstmals die protokollarischen Aufzeichnungen für die Genossame Trachslau. Es wurde eine vierköpfige «Commission» gewählt. Bereits am 17. Januar besammelte sich diese «Commission», um eine Genossenverordnung auszuarbeiten. Am 27. Januar wurde eine erste Gemeinde einberufen, welche Jakob Maria Kälin (1825–1885) als ersten Präsidenten auserwählte. Am 8. Juli des gleichen Jahres lag die erste gedruckte Genossenverordnung der Genossame Trachslau vor. Einige der damals bestimmten Satzungen haben heute noch ihre Gültigkeit.